{"id":45,"date":"2013-05-27T19:39:26","date_gmt":"2013-05-27T19:39:26","guid":{"rendered":"http:\/\/cs-f.biz\/?p=45"},"modified":"2014-05-06T19:42:56","modified_gmt":"2014-05-06T17:42:56","slug":"google-fonts-sind-noch-nicht-perfekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cs-f.biz\/blog\/google-fonts-sind-noch-nicht-perfekt\/","title":{"rendered":"Google Fonts sind noch nicht perfekt"},"content":{"rendered":"<p>Der Ansatz ist unglaublich vielversprechend &#8212; endlich sollen wir im Internet Text nicht mehr nur in Arial, Verdana, Times New Roman, Helvetica oder Sans Serif sehen m\u00fcssen. Statt dessen sollen uns Web Designern eine Vielzahl alternativer Schriftarten zur Verf\u00fcgung stehen, und deren Verwendung ist auch noch so einfach und bequem!<!--more--><\/p>\n<h3>Aber #1<\/h3>\n<p>Wie ich aber gerade an einem Webprojekt bemerken musste, sind wir noch nicht am Ziel der Umsetzung aller W\u00fcnsche angekommen. Meine Kundin hat sich f\u00fcr Ihre Website f\u00fcr die bei Google Fonts angebotene &#8222;PT Sans&#8220; entschieden, eine schlanke und elegante Schriftart. Nach deren Einbettung allerdings stellten wir besorgt fest, dass die deutschen Umlaute irgendwie kleiner als andere Buchstaben angezeigt wurden und dadurch das Schriftbild sehr unruhig aussah.<\/p>\n<p>Eine kurze Recherche ergab, dass f\u00fcr eine korrekte Darstellung der Umlaute das Subset &#8222;Latin&#8220; nicht ausreicht. Nach Anpassung des Einbettungslinks und Verwendung des Subsets &#8222;Latin Extended&#8220; funktionierte alles wie gew\u00fcnscht.<\/p>\n<h3 class=\"brush:css\">Aber #2<\/h3>\n<p>Wenn man allerdings dem &#8222;Impact on page load time&#8220;-Messer Glauben schenkt, liegen zwischen beiden Subsets sage und schreibe 148 &#8222;Einheiten&#8220; (so ganz klar wird leider nicht, ob es sich dabei um beispielsweise Millisekunden handelt, aber es &#8222;klingt&#8220; viel).<\/p>\n<p>Und das nur wegen der paar Umlaute? Vermutlich nicht. Wahrscheinlicher ist es, dass das &#8222;Latin Extended&#8220;-Subset eine Reihe weiterer Zeichen enth\u00e4lt, die ich \u00fcblicherweise nicht nutze und f\u00fcr das vorliegende Projekt auch nicht brauche. Sch\u00f6n w\u00e4re es hier, wenn ich spezifizieren k\u00f6nnte, welche Zeichen ich eigentlich ben\u00f6tige, und nur die anfordern\/einbetten k\u00f6nnte. Wenn man in einen Adobe Flash-Film Schriftzeichen einbetten will, hat man genau diese M\u00f6glichkeit.<\/p>\n<h3>Hoffnung!<\/h3>\n<p>Schaut man allerdings in den Abschnitt &#8222;Optimizing your font requests (Beta)&#8220; in der Google Fonts-Referenz, wird deutlich, dass man im Hause Google auch schon bemerkt hat, dass noch Raum zur Verbesserung besteht. Das &#8222;(Beta)&#8220; zeigt uns aber auch, dass es sich um ein Feature handelt, auf das wir Web Designer uns noch nicht verlassen d\u00fcrfen. Aktuell liegen mir noch keine Daten dazu vor, inwiefern dieses Feature bereits unterst\u00fctzt wird. Im Bereich Internetstandards sind wir es ja gewohnt, auch mal Jahre auszuharren, bis sich etwas Gutes durchgesetzt hat&#8230;<\/p>\n<p>Links zum Thema:<br \/>\n<a title=\"Google Fonts\" href=\"http:\/\/www.google.com\/fonts\/#\" target=\"_blank\">Google Fonts<\/a><br \/>\n<a title=\"Optimizing your font requests\" href=\"https:\/\/developers.google.com\/fonts\/docs\/getting_started#Optimizing_Requests\" target=\"_blank\">Optimizing your font requests<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ansatz ist unglaublich vielversprechend &#8212; endlich sollen wir im Internet Text nicht mehr nur in Arial, Verdana, Times New Roman, Helvetica oder Sans Serif sehen m\u00fcssen. 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